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Es gibt immer wieder Menschen, die scheinbar sehr viel Zeit haben und außerdem noch viel schaffen. Ebenso häufig jedoch, gibt es das genaue Gegenteil. Menschen, die vorne und hinten mit ihrer Zeit nicht auskommen, die sich regelmäßig verzetteln. Sie machen tagaus und tagein einen gehetzten Eindruck und kommen scheinbar nie zur Ruhe.
Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man einige Regeln beachtet, die für eine gelungene Tagesplanung unerlässlich sind.

  1. Oberstes Gebot ist die Schriftlichkeit

Notieren Sie alle Ihre Vorhaben, am besten mit Bleistift, in Ihren Kalender. Besser noch in Ihr Zeitplanbuch.
Mit Bleistift, weil Sie dann radieren können und das Bild sauber, ordentlich und motivierend bleibt.
Notieren Sie alles, Ihre Termine und Ihre Aufgaben. Dadurch behalten Sie zu jeder Zeit die Übersicht über Ihre Vorhaben und können Prioritäten setzen.
Ich selbst bevorzuge nach wie vor die Papierform.
Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Tagesplanung jedoch auch auf Ihrem Computer und Smartphone machen. Wichtig ist in diesen Fällen allerdings, dass die Systeme vernetzt sind, damit Sie, egal welches Medium Sie gerade verwenden, immer auf dem aktuellen Stand sind.

  1. Planen Sie Ihren nächsten Arbeitstag immer am Ende eines Arbeitstages

Das hat zwei gewaltige Vorteile, einerseits dass Sie möglicherweise noch Hilfsmittel beschaffen können und andererseits, dass Sie Ihr Unterbewusstsein aktivieren. Das kann sich dann unbewusst, die ganze Nacht mit Ihren Aufgaben auseinandersetzen und entsprechende Lösungsansätze „liefern“. Außerdem schläft es sich auch wesentlich besser, wenn Sie wissen, dass Sie den nächsten Tag gut und stressfrei bewältigen werden.

  1. Kalkulieren Sie den Zeitbedarf und setzen Sie Begrenzungen

Jedes Budget, so auch das Zeitbudget, muss taxiert werden. Es besteht immer wieder die Versuchung, sich für die einzelnen Tage zu viel vorzunehmen. Dem können Sie vorbeugen, wenn Sie den jeweiligen Zeitbedarf grob abschätzen oder die Zeit für Aufgaben limitieren. Sie können sich noch so sehr anstrengen, irgendwann ist auch Ihr längster Arbeitstag vorüber, und was nicht ins Zeitbudget passt, kann nicht erledigt werden.
Es belasten Sie die Aufgaben, die Sie nicht schaffen, nicht jene, die Sie erledigen.Terminkalender

  1. Erhalten Sie sich Zeitreserven

Je nach Beruf, sollten Sie nicht den gesamten Tag vollständig verplanen, sondern Reserven für Unvorhergesehenes lassen. Alle Experten raten 30 bis 50 Prozent als Zeitpuffer einzukalkulieren. Wie groß der Puffer in Ihrem speziellen Fall sein sollte, müssen Sie allerdings selbst austesten.

  1. Fröhlich sollten Sie Ihre Tage beginnen und beenden

Sie können Ihrem Leben nicht mehr Tage, jedoch Ihren Tagen mehr Leben geben. Deshalb planen Sie für jeden Tag etwas ein, was Ihnen wirkliche Freude bereitet. Auch die ausdrückliche Beachtung eines der sieben Lebensbereiche, die ich an anderer Stelle immer wieder erwähne, kann ein solcher Höhepunkt sein.

  1. Führen Sie ein Glückstagebuch

Jeder von uns erlebt jeden Tag Dinge, die gut laufen und die einem Freude bereiten.
Leider geht man häufig darüber hinweg und nimmt sie als selbstverständlich hin. Sie sind jedoch nicht selbstverständlich und sollten festgehalten werden. Machen Sie es sich zur Angewohnheit, jeden Tag drei Dinge in einem schönen Buch zu notieren, die Ihnen wirklich Glücksgefühle verursacht haben. Sie werden sich wundern, wie das auf Ihre Stimmung wirkt.

  1. Planen Sie Erholungspausen ein

Kein Mensch kann 8 oder 9 Stunden am Tag ununterbrochen konzentriert arbeiten, Deshalb planen Sie Erholungsphasen ein.
Ein kurzes Schwänzchen mit Kollegen oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause laden den „Motor“ wieder auf und Sie können anschließend viel besser weiterarbeiten.

  1. Machen Sie Ihre Tagesplanung immer

Unter immer verstehe ich wirklich immer. Das heißt auch in Zeiten, in denen wenig Arbeit anfällt und auch im Urlaub. Was sich zunächst etwas übertrieben anhört, hat aber einen psychologischen Hintergrund. Es geht darum, sich diese strukturierte Arbeitsweise fest als Gewohnheit in den Tagesablauf „einzubrennen“. So werden Sie, in Zeiten mit hoher Arbeitsbelastung, völlig selbstverständlich zu diesem Arbeitsinstrument greifen und dadurch Struktur in Ihre Arbeitsabläufe bringen.

 

 

Allerorten finden sich im Internet Leitfäden und Schulungsangebote von so genannten oder selbst ernannten Experten, die für sich in Anspruch nehmen, allein die goldenen Erfolgsrezepte ausfindig gemacht zu haben.

Sie geben vor, dass sie jeden Menschen in die Lage versetzen, private und geschäftliche Erfolge mit Sicherheit zu erreichen.
Jedoch, kann man so etwas überhaupt?
Es gibt sicherlich allgemeingültige Regeln, die eine entscheidende Rolle für den Erfolg spielen. Jede für sich kann richtungweisend sein.Mortgage and credit concept.
Es kommt immer auf den geeigneten Mix an. Dabei ist der immer eine Frage der individuellen Persönlichkeit und das sollte man nie vergessen. Kopieren kann man weder Persönlichkeiten oder Lebensläufe.

Jeder Mensch ist der Herr über sein eigenes Schicksal

Immer wieder machen sich Verhaltens- und Motivationsforscher Gedanken, die goldenen Regeln für mehr Erfolg ausfindig zu machen, die jeden Menschen in die Lage versetzen, private und geschäftliche Erfolge mit Sicherheit zu erzielen. Regeln, die eine entscheidende Rolle für den Erfolg spielen und dem Schicksal auf die Sprünge helfen. Jede für sich kann richtungweisend sein. Der geeignete Mix ist dabei immer eine Frage der individuellen Persönlichkeit.

Jeder Mensch ist der Herr über sein eigenes Schicksal

Wenn Jedermann sich diesen Satz einmal durch den Kopf gehen lässt, so wird klar, dass es keine Macht auf der Welt gibt, die einen Menschen, der seine Lebensaufgabe gefunden hat, davon abhalten kann, seine Ziele zu realisieren.
Bereits Victor Hugo hat dazu bemerkt:

„Nichts auf der Welt so stark ist wie eine gute Idee, deren Zeit gekommen ist.“

Das Schicksal ist nicht vorbestimmt

Gott sei Dank, dass bei uns die Zeiten vorbei sind, wo man für seine neuen Ideen auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. Es war mitunter tödlich, weil die herrschende Klicke, egal ob Adel, Staat, Wissenschaft oder Kirche, um ihre Macht fürchtete, wenn alt hergebrachtes Wissen, über den Haufen geworfen werden sollte.

Auch persönliche Herkunft und wirtschaftliche Ausgangssituationen spielen heute keine Rolle mehr für das Schicksal.
Natürlich sind die Ausgangschancen unterschiedlich, je nachdem, aus welchem Haushalt der Erfolgswillige kommt. Jedoch im heutigen Internetzeitalter und auch in vielen Branchen im konventionellen Handel oder Gewerbe, gibt es nach wie vor hervorragende Erfolgschancen. Dafür ist in vielen Fällen der persönliche Fleiß und die Ausdauer das einzige erforderliche „Kapital“.

Mehr Erfolg durch Ausdauer

Man denke nur einmal an Walt Disney. Wenn man seiner Biographie Glauben schenkt, soll er über dreihundert Banken konsultiert haben bevor er, ohne Sicherheiten stellen zu können, eine Finanzierungszusage für seinen ersten Vergnügungspark „Disney-World“ erhalten hat.

Es gibt genügend weitere Persönlichkeiten, die als positive Beispiele dienen können, die, trotz geringer wirtschaftlicher Mittel, zu großen Leistungen fähig wurden. (Bill Gates (Microsoft), Dieter Bohlen (Musikproduzent), Gebrüder Albrecht (ALDI), um nur einige sehr bekannte Persönlichkeiten zu nennen.)

Es gibt auch in Internetmarketing unzählige Vertriebler, die es zu beträchtlichen wirtschaftlichen Erfolgen, ja zu Millionenvermögen, gebracht haben.

Jeder Mensch hat die Kraft, sein Schicksal bewusst vor zu denken, in Plänen die Realisierung gründlich vorzubereiten und so seine Erfolge zu gestalten.

Mehr Erfolg durch Erfolgswillen

Alle erfolgreichen Menschen haben gemeinsame Eigenschaften, nämlich unter anderen, den unbedingten Willen zum Erfolg und die Bereitschaft, dafür einen Preis zu bezahlen. Dieser Preis besteht in erster Linie nicht aus Geld, sondern vielmehr aus Fleiß, Disziplin, Lernbereitschaft, Verzicht auf Freizeit und manches Mal auch darin, anfänglich Unverständnis im persönlichen Umfeld zu ertragen.

Der Altkanzler Helmut Schmidt soll einmal sinngemäß gesagt habe:

„Wer Visionen hat, soll am besten sofort zum Arzt gehen.“

Bei aller Hochachtung vor diesem, verdienstvollen, Alt-Kanzler, aber da bin ich völlig anderer Ansicht.

Ich denke, wir brauchen Visionen, um im Leben überhaupt etwas zu erreichen.
Inspirierende Visionen sind das Wertvollste in unserem Leben. Sie geben unserem Handeln, in jeglicher Hinsicht, Sinn.Leuchtturm

Sie sind für alle unsere Vorhaben wichtig, denn wenn wir uns niemals vorstellen würden, wie eine Bemühung enden soll, dann werden wir niemals eine Richtung für unser Streben haben. Wenn wir keine Visionen haben, gibt es auch keinen Grund, uns für irgendetwas anzustrengen. Nichts zieht uns voran, nichts übt auf uns eine Anziehung aus.

Jedoch Visionen allein reichen auch nicht.

Zu einer Vision gehört unbedingt auch, ins Handeln zu kommen. Wenn das nicht passiert, bleibt es bei reinen Träumereien, bleibt es beim Treten auf der Stelle.

Eine inspirierende Vision sollte allerdings auch in Ihre ganzheitliche Lebensplanung, für alle sieben Lebensbereiche, eingebettet sein. Wenn wir dabei darauf achten, dass es keine Zielkonflikte gibt, können wir auch Glück und Erfüllung erfahren.

Das heißt, Sie müssen ebenso eine Lebensvision haben und nach dieser handeln.

Visionen bewegen Menschen im positiven, wie im negativen Sinn. Sie sind eine Art menschliche Energie, die es zu nutzen gilt. Sie sind zugleich eine Art Leitstern, der dafür sorgt, dass der Mensch die richtige Richtung findet. Persönlichkeiten mit Visionen erzielen größere Erfolge, erwirtschaften höhere Einkommen und erreichen gezielter Glück und Zufriedenheit in allen Lebensbereichen.

Der Mensch kann nur das realisieren, was er als Vision bildhaft und gefühlsmäßig vor seinem geistigen Auge sieht. Also, malen Sie sich Ihre Visionen in den schillerndsten Farben, erstellen Sie eine Fotomontage oder eine Collage, die Sie täglich betrachten können. Dann wird sie Ihre Vision, wie ein Leitstern, zu Ihren großen Zielen führen.

Viele Berufstätige scheinen beim „Nein sagen“, regelrecht Sprachprobleme zu haben. Sie wollen jedermann Darling sei und es allen recht machen.
Dabei werden sie dadurch zu jedermanns „Depp“.
Im Beruf lassen sie sich immer wieder zusätzliche Aufgaben aufbürden, obwohl die zur Verfügung stehende Zeit bereits mehr als verplant ist.Leistungsdruck
Es fehlt der Mut „Nein“ zu sagen, weil die Zeit zur Erledigung aller Anstehenden Aufgaben nicht ausreicht. Aus „Feigheit“ werden dann Überstunden zu Lasten der Familie gemacht.

Immer wieder ist der Grund dafür, dass wir unter Zeitmangel leiden, dass wir nicht gelernt haben, „Nein“ zu sagen, zu den vielen Versuchungen, die der tägliche Informationsfluss für uns anbietet.
Die Menschen der heutigen Zeit haben nicht gelernt, aus dem grenzenlosen Angebot an Konsummöglichkeiten aller Art, die für sie nützlichen, auszuwählen und in ihre ganzheitliche Lebensplanung zu integrieren. Ratlosigkeit oder gar Fehlentscheidungen sind oft die Folge.

Wir leiden heutzutage viel mehr unter dem Zuviel, als unter dem Zuwenig. Es fällt uns schwer, aus dem schier unüberschaubaren Angebot an Informationen und Möglichkeiten, die für uns wichtigen, auszuwählen. Das haben wir einfach nicht gelernt.

Zum Frühlingsanfang möchte ich wieder ein wenig zur Ihrer Inspiration beitragen.
Beim Blick aus dem Fenster sieht man schon ganz deutlich, dass alles wieder sprießt. Die Natur erwacht zu neuem Leben, und die warmen Sonnenstrahlen werden aufgesogen, wie von einem schwarzen Loch.
Sie geben auch uns neue Energien und Lebensfreude, die unserem Streben für  ein erfolgreiches Leben, neuen Schwung verleihen.Frühling1

Wäre es da nicht auch eine gute Idee, dass wir die eigenen, wertvollen Ziele und Visionen erneut in den Focus nehmen, ohne wieder in den alten Trott zurückzufallen?

Auch wenn dem Einen oder Anderen die Zeitumstellung auf die Sommerzeit noch etwas in den Gliedern hängt, so ist es jetzt an der Zeit, es der Natur gleich zu tun, sich auf seine Lebenskräfte zu besinnen, und erneut durchzustarten.

Wohin sollen Sie Ihre Visionen leiten?
Nun ist es ja sicherlich nicht so, dass Sie ähnlich wie die Natur, bisher Ihr Leben im „Winterschlaf“ verbracht haben. Wahrscheinlich haben Sie auch schon im ersten Quartal dieses Jahres einiges auf den Weg gebracht. Das soll keinesfalls ungewürdigt bleiben. Mit Dankbarkeit sollten Sie registrieren, was Sie bereits schaffen konnten.

Aber jetzt, wo die Tage wieder länger werden, wird der Schwung des Frühjahres aufgenommen und richtig durchgestartet:

Lebensbereich: Beruf
Welche Ziele oder Aufgaben haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen, und was haben Sie bereits erreicht?

Lebensbereich: Familie
Was haben Sie in diesem Lebensbereich für Wünsche und Träume für dieses Jahr, und was wurde bereits in Angriff genommen?

Lebensbereich: Gesundheit
Ist Ihr Weg in die Zukunft mit guten Vorsätzen gepflastert oder sind Sie bereits aktiv geworden?

Lebensbereich: Finanzen / Besitz
Haben Sie bereits weitere Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit unternommen oder haben Sie, wenn das Portemonnaie leer ist, immer noch „zu viel Monat“ vor sich?

Lebensbereich: Kontakte / Beziehungen
Konnten Sie bereits wertvolle zusätzliche Kontakte knüpfen, oder was haben Sie vor?

Lebensbereich: Persönlichkeit / Wissen / Können
Kommen Sie persönlich, neben den Anforderungen der anderen Lebensbereiche, auch zu Ihrem Recht bzw., was haben Sie vor?

Lebensbereich: Umwelt / soziale Verantwortung
Was haben Sie, und was werden Sie zu einer lebenswerten Umwelt beitragen?

Selbstverständlich gibt es im täglichen Leben noch einiges Anderes zu erledigen – doch über die alltäglichen Dinge hinaus ist es wichtig, sich eine dauerhafte, und weitsichtige Perspektive zu entwickeln.

Und wenn Sie sich wirklich große Ziele für die Zukunft setzen, haben alle anderen Ziele darin Platz und tragen Sie möglicher Weise sogar dort hin.

Gehen Sie mit sich selbst die verbindliche Verpflichtung ein, alles zu tun, was zum Erreichen Ihrer Ziele notwendig ist.
Sie wissen ja, es wird sich nichts in Ihrem Leben verändern, wenn Sie alles beim Alten belassen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung zu diesem Thema hier als Kommentar auch Anderen zugänglich machen. Danke

Wir alle sehnen uns nach Erfolg und Glück im Leben, in der Liebe, im Beruf, in kleinen, wie in großen Dingen. Jedoch muss jedes Quäntchen Glück und auch jeder Erfolg, in welchem Lebensbereich auch immer, einhergehen mit einer gewissen mentalen Stärke, die im Alltag erst zu erarbeitet ist.

Sie kennen das aus dem Sport.
Boris Becker hat einmal gesagt, dass ein Spiel „zwischen den beiden Ohren“ gewonnen wird. Gemeint ist, über Erfolg oder Misserfolg entscheidet die mentale Verfassung, die Stressstabilität.
So hat das mentale Training bereits vor vielen Jahren, mit großem Erfolg, im Sport Einzug gehalten.
Kaum ein Profi-Fußballverein, kaum ein Hochleistungssportler verzichtet heutzutage auf einen Mentaltrainer.

Stressbewältigung

Was allerdings seit Jahren im Spitzsport gang und gäbe ist, lässt sich auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen. Auch bei Berufstätigen, in den unterschiedlichsten Positionen, gibt es Stressmomente, die nur zu bewältigen sind, wenn höchste Konzentration, auf den Punkt genau, abgerufen werden kann. Man denke nur einmal an den spektakulären Fall der Notlandung eines Passagierflugzeuges, am 16. Januar 2009, auf dem Hudson-River in New York. Der amerikanische Pilot bewies, mit welcher mentalen Stärke, selbst solche außergewöhnlichen Momente, zu bewältigen sind.erfolgreiches Leben Villa

Aber es sind nicht immer derart spektakulären Momente, in denen allerhöchste Konzentration erforderlich ist und Fehler einfach nicht passieren dürfen. Denken Sie nur einmal an eine Person in der Notaufnahme, eines Unfallkrankenhauses, wenn mehrere schwerverletzte Personen gleichzeitig angeliefert werden. Da darf kein Fehler passieren. Ebenso bedürfen Chirurgen einer besonderen  Konzentrationsfähigkeit, wenn sie nach 12 oder mehr Stunden Operationszeit, einen weiteren Schwerverletzten auf den Operationstisch bekommen.

Aber auch in weniger dramatischen, jedoch dennoch bedeutsamen Situationen, entscheidet die Konzentration über Erfolg und Misserfolg:
Ein Verkäufer, der in einer Verhandlung über einen Großauftrag sitzt, der für die Fortbeschäftigung einer Vielzahl von Arbeitnehmern entscheidend ist, darf sich ebenso wenig eine Schwäche leisten, wie ein selbständiger Versicherungsverkäufer, der einen großen Abschluss tätigen kann.
Auch in solchen Situationen entscheidet die mentale Disposition über Erfolg oder Niederlage.

Jedoch, wie kann man diese mentale Fitness wieder reanimieren?

Die erste Voraussetzung zu mentaler Stärke, ist die totale Konzentration auf den Augenblick. Als Kinder haben wir das alle gekonnt, wenn wir total in ein Spiel versunken waren und alles um uns herum vergessen hatten. Da das aber vielfach verlernt wurde, gilt es, diese „verschüttete“ Fähigkeit, wieder aufleben zu lassen.

Selbstverständlich gilt dieses Versinken in eine Aufgabe nicht für jegliche Routineaufgaben. Wenn es jedoch darauf ankommt, ist mentale Stärke unerlässlich, um auf den Punkt genau, seine Leistungsfähigkeit abrufen zu können, damit jeglichem Druck standgehalten werden kann.

  • Grundvoraussetzung ist, dass zuerst einmal die Gefühle unter Kontrolle sein müssen, wenn jemand sein Handeln bestimmen will.
  • Weiter, muss die innere, unerschütterliche Überzeugung vorhanden sein, dass die eigene Fähigkeit vorhanden ist, die sich stellende Herausforderung,  bewältigen zu können.
  • Die nächste Bedingung ist, dass die unbedingte Bereitschaft vorhanden sein muss, das angestrebte Ziel auch und sei es noch so mühevoll, zu erreichen.
  • Hinzu kommt noch, dass die sich stellende Aufgabe als Herausforderung oder als Chance und keinesfalls als Gefahr, betrachtet werden muss.

Selbstverständlich haben Persönlichkeiten, die diese vier Punkte verinnerlicht haben und beherrschen, gelegentlich auch Zweifel, ihre Ziele tatsächlich zu erreichen. Jedoch, genau diese Grundeinstellungen helfen auch, sich innerlich zu stärken, und auf das Ziel auszurichten. Eine tiefergehende Anleitung, diese abhanden gekommene Fähigkeit wieder herzustellen, gebe ich u. a. in meinen persönlichen Coachings.

Es ist doch sonderbar.
Einerseits, gibt es Persönlichkeiten, die anscheinend jedes Ziel, das sie sich setzen, erreichen, und andererseits, gibt es Leute, denen gelingt scheinbar nichts Großartiges.
Offenbar machen die Einen alles richtig und die anderen begehen Fehler. Jedoch,

  • was ist der größte Fehler, den viele Menschen machen, wenn sie sich ein großes Ziel vorgenommen haben?
  • Was ist möglicherweise auch Ihr größter Fehler, wenn Sie sich etwas Bedeutendes vorgenommen haben?

Woran liegt das?
Ich denke, dass viele, erfolgslose Menschen, immer wieder die gleichen Fehler machen.  Anders kann ich mir gar nicht vorstellen, dass sich jedes Jahr, viele Menschen zum Jahreswechsel oder vor Jahrestagen, wie zum Beispiel der eigene Geburtstag, immer wieder gute Vorsätze fassen und diese bereits nach kurzer Zeit wieder über den Haufen werfen.Zwischenablage01
Meinen es diese Menschen gar nicht ernst mit ihren Vorhaben oder haben sie einfach nicht die entsprechenden Erfolgsbausteine, die sie unweigerlich zum Ziel führen?

Meines Erachtens unterliegen viele dieser Personen einem kleinen, aber entscheidenden Irrtum. Sie wissen zwar, dass sie, wenn Sie einen Ertrag erzielen wollen, einen gewissen Aufwand leisten müssen.
Was sie jedoch glauben ist, dass, wenn sie einen Aufwand für die Zielerreichung erbringen, dass sich der Erfolg im selben Verhältnis, unmittelbar, einstellen muss.
Dem ist aber meistens nicht so.
Es ist nämlich so, dass in der Regel, über eine längere Zeit Vorleistungen erbracht werden müssen, bevor sich der gewünschte Erfolg einstellt.
Dieser, ich will ihn einmal Reifeprozess nennen, kann je nach Art und Umfang des Ziels, Monate oder gar Jahre dauern.

Am Anfang ist es nämlich so, dass der Erfolg sich, im Verhältnis zum geleisteten Aufwand, vielfach nur sehr langsam entwickelt.
An dieser Stelle möchte ich eine Geschichte einfügen, die dem Britischen Politiker Sir Winston Churchill, zugeschrieben wird.Zwischenablage02

Dieser bedeutende englische Premierminister wurde von der Universität in Oxford gebeten, über die Geheimnisse seines Erfolges zu referieren.
Er trat, nach der wortreichen Ankündigung durch den Rektor, der renommierten Hochschule, ans Rednerpult, schaute in die Runde und sagte:
„Never, …. Never give up!“
Dann setzte er sich wieder hin. Alle schauten betreten in die Runde, weil sie ein längeres Referat erwartet hatten. Dann aber baute sich langsam ein frenetischer Applaus auf.

Der größte Fehler ist, viele Menschen geben viel zu früh auf.
Ein anderes Beispiel für eine außergewöhnliche Ausdauer bei der Verfolgung seines Zieles, ist der Fernsehentertainer Stefan Raab. Über ihn wird berichtet, dass er über mehrere Jahre seine, von ihm entwickelte, Fernsehshow „TV total“ verschiedenen großen Fernsehsendern vergeblich angeboten hat. Schließlich landete er beim Sender 3-Sat. Heute ist diese Sendung eine Kultsendung mit hohen Einschaltquoten.

Oftmals ist es so, dass ein Vorhaben aufgegeben wird, kurz bevor sich ein Erfolg eingestellt hätte. Dass das keine bloße Vermutung ist, beweisen unzählige Beispiele, wo Dritte, die Idee aufgenommen und weitergeführt haben. Diese haben dann von den Vorleistungen der Anderen profitiert und waren nach kurzer Zeit überaus erfolgreich.
Denken Sie nur einmal an Bill Gates, der auf die Idee gesetzt hat, dass ein Computer in jeden Haushalt gehört. Diese Vision hatte der große IBM-Konzern kurze Zeit vor dem Durchbruch, als unerreichbar, verworfen.

Zwischenablage03Meistens ist, wenn der magische „Punkt des Durchbruchs“ erreicht wird, der Aufwand, den Erfolg raketenhaft ansteigen zu lassen, nur noch mit geringem, zusätzlichem Aufwand, erreichbar.

Jedoch, was kann man unternehmen, um niemals zu früh aufzugeben?

Gehen wir einmal davon aus, dass Sie ein realistisches Ziel verfolgen und nicht die sprichwörtlichen Kühlschränke in der Antarktis, zu überhöhten Preisen, verkaufen wollen.
Dann gilt es natürlich, die Begeisterung für Ihr Ziel, aufrecht zu erhalten.

Einer meiner wichtigsten Leitsätze in meinem Leben ist das nachfolgende Zitat von Franz von Assisi, das mir hilft, immer wieder großartige Erfolgserlebnisse zu erleben.

„Beginne mit dem Notwendigen,

dann mit dem Möglichen und

plötzlich wirst Du das Unmögliche tun.“

(Franz von Assisi)

Dabei bemühe ich mich, meinen Überblick über meine Vorhaben so gut im Griff zu haben, dass ich nur noch sehr selten unter zeitlichen Druck gerate, um Notwendiges – in sprichwörtlich letzter Minute – zu erledigen.

So führe ich regelmäßig eine zentrale Aufgabenliste im Kalendersystem in meinem PC. Hierin notiere ich alles, was kurz-, mittel- oder langfristig zu erledigen ist.
Dementsprechend wird alles fristgerecht in Angriff genommen und erledigt.

Das Wichtigste überhaupt, ist der Beginn, ist der erste Schritt.

Bekanntlich beginnt selbst die längste Reise mit einem ersten Schritt.
So verhält es sich auch mit jedem Vorhaben. Wenn das Beginnen geschafft ist, ist das der erste Schritt zur erfolgreichen Umsetzung.

Was in meinem Leben möglich ist, bestimme ich zum größten Teil selbst.Domino
Alles, was ich mir vorstellen kann, kann ich auch planerisch vorbereiten und Schritt für Schritt realisieren.

Dabei kommt es darauf an, jede Aufgabe in so kleine, möglichste detaillierte Teilschritte zu untergliedern, dass sie von mir selbst, oder durch Einschaltung eines Spezialisten, durchgeführt werden können.

Besonderes Augenmerk richte ich dabei nicht nur auf die sich mir bietenden Chancen, sondern auch auf mögliche Risiken und Schwierigkeiten meiner Vorhaben.
Dadurch vermeide ich unliebsame Überraschungen.

Durch dieses Schritt-für Schritt-Vorgehen verschaffe ich mir regelmäßig kleine Erfolgserlebnisse, die mich ermuntern, weiter zu machen und meine, mir selbst gesteckten, Ziele auch zu erreichen.

Das Phantastische an diesen Erfolgserlebnissen  ist, dass so nach und nach, mein Selbstvertrauen immer mehr anwächst. Dadurch traue ich mich, im Laufe der Jahre, an immer größere Vorhaben heran.
Vorhaben, die ich früher für mich als absolut unmöglich angesehen habe.

Vor einigen Tagen kam mir durch eine Bemerkung eines Kunden wieder einmal eine kleine Geschichte in Erinnerung, die ich bereits vor vielen Jahren gehört hatte.
Es dreht sich um das Verhalten eines Frosches.

Die erste Frage lautet: Was passiert, wenn man einen Frosch in heißes Wasser wirft?
Antwort: Er springt sofort wieder heraus.
Zweite Frage: Was passiert, wenn man einen Frosch in kaltes Wasser wirft?
Antwort: Er schwimmt darin herum, es ist eine natürliche Umgebung.
Dritte Frage: Was passiert, wenn man dieses Wasser langsam erwärmt, so lange bis es kocht?
Antwort: Er schwimmt weiter darin herum, bis er stirbt.

Soll heißen, er genießt seine natürliche Umgebung. So lange es angenehm warm ist, fühlt er sich darin wohl, bis ihm die Wärme zum Verhängnis wird.
Wenn ich, vor dem Hintergrund dieser Geschichte, an so manchen meiner früheren Berufskollegen denke, sehe ich viele Parallelen.Leistungsdruck
Viele Verhaltenstrainer nennen diese Situation, in der sich viele Menschen ihr Leben eingerichtet haben: „Die Komfortzone“.

Kennen Sie auch Menschen, die jeden Morgen mit Magenschmerzen und grenzenloser Unlust zur Arbeit gehen und sich sagen: „Es könnte ja noch schlimmer kommen.“
Menschen, die sich mit ihren Situationen arrangieren, weil es anderen Menschen doch noch viel schlechter geht?
Nicht umsonst werden viele Menschen in solchen Situationen krank oder kündigen innerlich.
Burnout, Herzinfarkt, schwere Depressionen etc. gehören leider heute zum Berufsalltag und werden, das finde ich besonders schlimm, als „normal“ hingenommen.

Es gibt aber auch andere Situationen, die nahezu jeden treffen können und wo die Mitarbeiter die Verantwortung für ihre persönliche Situation völlig aus der Hand geben.
Meine Gedanken sind in diesen Wochen sehr häufig bei Menschen, die in einer großen deutschen Bank arbeiten, die kurz vor der Zerschlagung steht.
Ihnen droht, aufgrund von Missmanagement in der Führung, unverschuldet der Arbeitsplatzverlust.
Ich denke auch an Menschen, die im Bergbau arbeiten, sie wissen seit Jahren, dass ihre Arbeitsplätze demnächst wegfallen.
Wie viele Krankenkassen gibt es in Deutschland, wo demnächst, durch längst überfällige Fusionen, tausende Arbeitsplätze wegfallen?
Die Auflistung betroffener Wirtschaftszweige ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

All diese Menschen dort, starren, wie ein Kaninchen vor der Schlange, auf ihre ungewisse Zukunft und warten ab.
In jungen Jahren habe ich einmal gelernt, dass jede positive Situation immer Chancen und auch Risiken enthält.
Keine Medaille dieser Welt hat nur eine Seite.
Die Risiken sollte man immer im Auge behalten und mit einkalkulieren. Das bedeutet nicht, dass man permanent in Angst leben sollte und seine Situation nicht genießen darf. Aber es bedeutet, dass diese Risiken existent sind, ob man sie nun beachtet oder auch nicht.
So kann ich nur jedem Menschen empfehlen, sich in jeder noch so positiv empfundenen Situation stets so weiter zu bilden, dass seine Fähigkeiten so ausgebaut werden, dass er auch einen anderen Arbeitsplatz mit Erfolg ausfüllen könnte.

Die Investition in die eigene Weiterbildung ist das beste Investment, was ein Jeder tätigen kann.
Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Der kurzfristige Lohn dafür ist, dass sich die Lebensqualität sofort deutlich verbessert. Die Einstellung wir positiver und dadurch, dass man die Initiative für sein Leben wieder selbst in die Hand nimmt, steigert sich auch das Selbstwertgefühl. Die Einstellung zur Zukunft wird deutlich positiver.
Oder auch, sich ein so genanntes zweites berufliches Standbein auf zu bauen, kann ein Weg sein. Dadurch wird man wirtschaftlich unabhängig, von nur einer einzigen Einnahmequelle. Es gibt viele Persönlichkeiten, die über das Internet, ausgehend von einem nebenberuflichen Start, zu einer lukrativen, hauptberuflichen Selbständigkeit gekommen sind.

 

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