Nahezu die meisten Berufstätigen haben Probleme, mit ihrer Zeit zurechtzukommen und alle ihre Vorhaben, in der gewünschten Zeitspanne, zu erledigen. Unweigerliche Folge ist, dass zu Lasten anderer wichtiger Lebensbereiche Zeit abzweigt wird. Defizite entstehen unweigerlich.

Dann hat man keine Zeit mehr für:

  • sportliche Betätigung, was sich gesundheitlich nachhaltig auswirkt
  • die Familie oder Partnerschaft, was zu Konflikten führt
  • Kontaktpflege, was zu Mangel an Freundschaften und sozialen Kontakten führt
  • eigene Interessen und Hobbys,  was zum Ausbrennen führen kann. etc.

Leider ergeht es heute vielen so. Das Fatale daran ist, dass diese Entwicklung mittlerweile als normal angesehen wird, weil es ja so viele Leidensgenossen gibt. Kaum jemand wagt es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Bei genauerem Hinsehen kann man jedoch feststellen, dass ein großer Teil der Zeitprobleme hausgemacht sind. Dabei ist es gar nicht so schwer, dagegen anzugehen.Uhr1
Wenn Sie sich die hauptsächlichen Zeitsünden einmal genauer ansehen, werden Sie sich, bei dem einen oder anderen Punkt, sicherlich auch „ertappt“ fühlen:

Zeitfalle: Stets zu viel gleichzeitig machen wollen

Menschen sind keine Computer, die, auch nur scheinbar, viele Dinge gleichzeitig erledigen können. Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, verzettelt sich leicht und schafft am Ende viel weniger, als derjenige, der konzentriert eine Sache nach der anderen abarbeitet. Vergessen Sie den Anspruch, multitaskingfähig zu sein.

Zeitfalle: Ziellos in den Tag hinein arbeiten

Wer sich keine Ziele für seine Arbeitstage setzt, ist zwar am Abend oft geschafft, jedoch geschafft hat er wenig. Er wird von der allgemeinen Hektik angesteckt und getrieben.
Setzen Sie sich daher besser vor Beginn des Arbeitstages hin und legen fest, welche wichtigen Punkte Sie unbedingt, in welcher Reihenfolge, erledigen wollen.

Zeitfalle: Schalten Sie mögliche Ablenkungen aus

Jede Ablenkung kostet Zeit, die unwiederbringlich verfliegt. Sorgen Sie dafür, dass sich auf Ihrem Schreibtisch immer nur die Dinge befinden, die für die aktuelle Aufgabe erforderlich sind.
Aber auch Bewegungen im Raum, die man noch so gerade eben im Augenwinkel wahrnimmt und die zum Hinsehen veranlassen, reißen Sie aus Ihrer Konzentration. Positionieren Sie sich deshalb, wenn möglich, so, dass Sie nicht ungewollt jede Bewegung in Ihrer Umgebung wahrnehmen.

Zeitfalle: Schlecht vorbereitete Besprechungen

Obwohl auch dieser Punkt hinlänglich bekannt ist, erlebt man es immer wieder. Selbst hochbezahlte Führungskräfte gehen in Besprechungen, ohne vorher festgelegte Tagesordnung und ohne Zeitplan. Die Folgen sind häufig ausufernde Diskussionen und fehlende Entscheidungsgrundlagen. Um Prozesse voranzubringen, bestehen Sie auf klare Tagesordnungen und Vorabinformationen zur gezielten Entscheidungsvorbereitung.

Zeitfalle: Ausufernde Papierberge

Je mehr unsortierter Papierkram sich in Ihrem Blickfeld befindet, umso schwieriger wird es, Ordnung zu halten.
Legen Sie jeden einzelnen Vorgang in eine separate Sichthülle und versehen diese jeweils mit einem Datum, wann Sie diesen lesen oder bearbeiten wollen. Wenn Sie die Sichthüllen dann chronologisch ablegen, reicht ein einziger Ablagekorb, um Ordnung zu halten.

Gibt es Punkte, in denen Sie sich wiedererkennen?
Was sind Ihre regelmäßig wiederkehrenden Zeiträuber?
Listen Sie diese auf.

Die vorstehende Auflistung der Zeiträuber, wird allerdings in den nächsten Tagen noch erweitert.
Wenn Sie die Ursachen erst einmal erkannt haben, ist das bereits der erste Schritt zur Besserung. Jetzt können Sie Schritt für Schritt vorgehen und einen Zeiträuber nach dem anderen eliminieren. Haben Sie dabei jedoch Geduld mit sich selbst.

Sie haben lange Zeit gehabt, dahin zu kommen, wo Sie heute stehen. Also geben Sie sich selbst auch etwas Zeit für Ihre Verhaltensänderungen.
Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

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