Bild im Büro-kleinMein Name ist Dr. Jürgen Gräbel. In meinem Blog finden Sie regelmäßig Anregungen und Denkanstöße, für ein Leben in Balance in allen wichtigen Lebensbereichen.

Ich wurde 1949 als drittes Kind eines Handelsvertreters und einer nicht berufstätigen Mutter in Münster / Westfalen geboren.
Meine Schwester ist 13 Jahre und mein Bruder 6 Jahre älter als ich. Ich war also quasi das 3. Einzelkind in unserer Familie.
Mein Vater war Jahrgang 1902 und kam erst mit nahezu 45 Jahren, ohne berufliche Existenz, 1947 aus der Kriegsgefangenschaft.
Heute würde man sagen, er hat den Anschluss an die „Wirtschaftswunder Zeiten“ der 50er und 60er Jahre verpasst.

Das habe ich als Kind zwar nie so empfunden, jedoch große Sprünge haben sich meine Eltern nie leisten können.
Meine Voraussetzungen in der Jugend waren also sicherlich nicht so, dass man sagen kann, der hatte es gut, für ihn war Erfolg zwangsläufig vorgegeben.
Im Nachhinein sieht eine Lebensentwicklung oftmals so aus, als wären es logisch aufeinander folgende Schritte gewesen.

Verdienste meiner Eltern

Was sie aber geleistet haben, ist, dass sie mich zu einem positiven, selbstbewussten und leistungsbereiten jungen Menschen erzogen haben.
Ihr Verdienst war es, dass ich mir bereits in jungen Jahren einiges zugetraut und ganz fest daran geglaubt habe, dass ich meine Vorhaben im Leben ganz sicher erreichen werde.

So habe ich mir schon immer ein eigenes Haus gewünscht und bin mit meiner damaligen Freundin – und heutigen Ehefrau – schon als 17-jähriger durch die Villenviertel in Münster gelaufen, und wir haben uns „unser“ Haus ausgesucht. Damals war ich noch Lehrling, wie es seinerzeit hieß, mit nur etwa. 100,– DM (= ca. 50,- €) Lehrlingsgehalt im Monat.

Was die Erwachsenen da wohl über uns gedacht haben?

Zwei Ausbilder waren prägend

In der Lehre habe ich aber auch noch zusätzlich das „Glück“ gehabt, zwei Menschen kennen zu lernen, die sehr bedeutend für mein weiteres Leben waren.
Sie haben meine Entwicklung sehr nachhaltig beeinflusst.
Von „Glück“ mag ich in diesem Zusammenhang – mit dem heutigen Wissen – aber gar nicht reden.

Denn ich bin fest davon überzeugt, dass ich sie durch mein Denken in mein Leben „gezogen“ habe.

Gezogen? Sie werden sicherlich sagen, die waren doch da.

Ich denke, dass diese Kollegen gespürt haben, dass wir gleichartig gedacht haben, und sie ließen mich an ihrem Wissen teilhaben. Wir hatten halt die gleiche „Wellenlänge“ und uns deshalb wie „Magneten“ angezogen.

Auf jeden Fall haben sie mir die entscheidenden Impulse gegeben, die mir weder im Elternhaus, noch in der Schule oder sonst irgendwo vermittelt wurden.

Ein Ausbilder hat mir einen sehr entscheidenden Tipp gegeben, wie ich es schaffen konnte, im Laufe der Zeit finanziell unabhängig zu werden und wie ich ein stattliches Vermögen aufbauen kann.
Der andere brachte mich mit einer Arbeits-Methode in Verbindung und unterstützte mich als Mentor während des Fernlehrgangs zur Einarbeitung in eine Selbstmanagement-Methode.
Das war für mich eine große Chance, denn ich war einer der letzten Schüler von Dr. Gustav Großmann, dem Urvater der Arbeitsmethodik, bevor er 1973 verstarb.

Dieser Kollege ist noch heute – nach über 30 Jahren – ein guter Freund und eines meiner größten Vorbilder in meinem Leben.
So lernte ich schon frühzeitig, mein Leben langfristig zu planen und meine Zeit so zu gestalten, dass ich den überwiegenden Teil meiner Vorhaben auch in dem Zeitraum realisieren konnte, den ich mir persönlich gewünscht hatte.
Insbesondere lernte ich, über gründliche Situationsanalysen meine wirklichen Talente zu erkennen und sowohl Chancen, als auch die Risiken jeder Veränderung im Leben in Betracht zu ziehen.
Das hat mich des Öfteren vor unliebsamen Überraschungen im Beruf, wie im Privaten bewahrt.

Nach meinem BWL-Studium an der Fachhochschule Bielefeld kehrte ich zunächst in meine Lehrfirma zurück und merkte aber sehr schnell, dass ich in diesem Konzern – als junger Mann – viel zu lange hätte warten müssen, um in zufrieden stellende Gehalts- oder Hierarchiestufen aufzusteigen.
Denn alle Führungspositionen, die mich interessierten, waren durch relativ junge Kollegen besetzt.

Bereits kurz nach dem Berufsstart erste Lebensziele erreicht

Dennoch hatten wir bereits 1 ½ Jahre nach Abschluss des Studiums 1975 unser erstes Wunschhaus (mit viel Muskelhypothek) realisiert und eine Familie gegründet.
Übrigens, ich verdiente damals 1.900,- DM brutto (= ca. 950,- €) im Monat und meine Frau hat nach der Geburt unseres Sohnes ihren Beruf, wie es damals oftmals üblich war, aufgegeben.

Aber wir waren glücklich und haben nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass wir alles richtig gemacht haben. (Ich möchte allerdings auch nicht wissen, wie viele schlaflose Nächte unsere Eltern und Schwiegereltern, ob dieses Mutes hatten.)

1976 habe ich mich dann in der Finanzdienstleistungs- und Immobilien-Branche selbständig gemacht und bin nach einer kurzen Karriere als Verkäufer, zum Leiter einer Immobilien- und Finanzierungsagentur aufgestiegen.
Es folgte dann 1980 als 2. Betätigungsfeld die Aufnahme der Tätigkeit als Unternehmensberater, Coach und Seminarleiter für Selbstmanagement- und Planungsmethoden.

Nach dem Tode von Dr. Großmann hatten wir uns im Freundeskreis damals überlegt, dass die Methode, die sich im Wesentlichen auf Zeitmanagement und berufliche Planung beschränkte, nicht alles sein konnte, da sie wichtige andere Bereiche des menschlichen Lebens nicht berücksichtigte.

Zu häufig waren die Fälle, in denen wir sahen, dass erfolgreiche Methodiker eheliche, familiäre, persönliche oder gesundheitliche Probleme hatten, weil der Beruf zu sehr im Mittelpunkt stand.

Das war dann die Entstehungszeit der ganzheitlichen Betrachtung aller Lebensbereiche.
Diese Ausweitung der Denkweise auf andere Lebensbereiche, führte mich dann mit einer Literaturform zusammen, von der ich zuvor noch nie etwas gehört hatte.

Mir war der Begriff „Erfolgsliteratur“ noch nie vorher begegnet und so begann ich mit Begeisterung zunächst die Bücher der amerikanischen Erfolgsautoren: Dale Carnegie, Napoleon Hill, Dr. Joseph Murphy, Tony Robbins etc., zu studieren.
Später kamen auch noch die deutschsprachigen Autoren Nikolaus Enkelmann, Victor Frankl, Wolfgang Mewes, Lothar Seiwert usw. und natürlich die gesamte Buchpalette von Dr. G. Großmann hinzu, die mir ein für mich völlig neues Denken vermittelten.

Das bewusste „Positives Denken“ oder die „Programmierung des Unterbewusstsein“ waren für mich bis dahin „Böhmische Dörfer“.

Die Ausprägung des Selbstvertrauens

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen.
In all dieser Zeit lernte ich sehr viel über das Verhalten und Denken der Menschen und auch über mich, was sich auch recht bald im Beruf, aber auch vor allem im Privaten, positiv auswirkte.
Mein Selbstvertrauen steigerte sich zu der Gewissheit, dass alles das, was ich in meinem bisherigen Leben erreicht hatte, das alleinige Produkt meines Denkens war.
Ich schöpfte Vertrauen in meine Fähigkeiten, das mir eine neue starke Lebenshaltung, Gelassenheit, Energie und Lebensfreude bescherte.

Denn, wenn mein Denken der Vergangenheit für die Gegenwart verantwortlich war, dann ist dem zufolge auch das Denken der Gegenwart für die Zukunft ursächlich.
Gestärkt durch dieses neue Selbstvertrauen, setzte ich mir Ziele, die ich mich davor kaum getraut hätte zu denken:

  • Ferienhaus für 2. Wohnsitz in Süd-Frankreich
  • Wunschauto
  • Mehrere Fremdsprachen lernen
  • Promotion während meiner Vollzeit Angestelltentätigkeit
  • Jährlich eine ausgedehnte Fernreise auf andere Kontinente
  • Ausstieg aus meinem lukrativen Angestelltenjob mit 55 Jahren
  • Erfolgreiche Selbständigkeit in meinem Stärkenbereich
  • Finanzielle Unabhängigkeit
  • Familiären Zusammenhalt
  • Zeit für ausgeprägten Bekannten- und Freundeskreis

Ich lernte, dass Wünsche ihre eigene Gesetzmäßigkeit haben, wie sie wachsen, wie sie sich entwickeln, gleichsam wie die Samen auf dem Acker.

Alle vorstehenden Wünsche habe ich inzwischen realisiert und ich habe weiter Großartiges vor.
So möchte ich Ihnen meine Erkenntnisse als Praktiker gerne weitergeben.

So können auch Sie viele große Vorhaben realisieren, wenn Sie diese in kleinste Teilschritte unterteilen und sie „step by step“ nacheinander erledigen.

Leben heißt Lernen

Ich habe mich in den vergangenen 30 Jahren permanent weitergebildet und die Methoden zur persönlichen Weiterentwicklung zu meinem Lebensinhalt gemacht.
Aus Dankbarkeit habe ich eine Coachingbrief-Reihe verfasst, um auch anderen Menschen Gelegenheit zu geben, sich selbst zu helfen.

 

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