Posts Tagged ‘Ärger’

Zum täglichen Leben gehört es dazu, dass Sie sich gelegentlich über andere Menschen ärgern.
Entweder, weil sie Ihnen persönlichen Schaden zugefügt, Sie beleidigt haben oder ganz einfach, Ihren Erwartungen nicht gerecht wurden.
Das geschieht leider immer wieder.
Jedoch ist es sinnvoll, diese negativen Gefühle für Tage oder gar Wochen mit sich herumzutragen?
Die Anlässe innerlich immer wieder hoch zu kochen?

Wie gehen Sie mit Ihrem Ärger um?

Schauen wir zunächst einmal auf die Ursachen möglicher Verärgerungen. Es gibt nämlich mehrere Möglichkeiten, wie Sie zu Ihrem Ärger kommen können.
Einmal könnte es doch sein, dass der Auslöser für Ihren Ärger, es gar nicht böse gemeint und sich lediglich ungeschickt angestellt hat.
Soll heißen, es war gar keine wirklich böse Absicht dahinter.
Manchmal verhält es sich doch so, dass Ungeschicklichkeiten in Wort oder Tat dahinter stecken und der Widersacher es wirklich nicht besser konnte.
Kann man ihm dann sein persönliches Unvermögen übelnehmen?
Geschehen diese ärgerlichen Ungeschicklichkeiten auch anderen Personen und nicht nur Ihnen?

Wäre es da nicht sehr viel sinnvoller, Sie würden ihm verzeihen und die negativen Energien in Ihrem Körper löschen?

Anders liegt der Fall jedoch, wenn der Auslöser, Ihren Ärger mit Absicht herbeigeführt hat. Da bin ich der Meinung, dass er sich dadurch mindestens im selben Umfang selbst geschadet hat, wie Ihnen.
Sie glauben das nicht?
Sehen wir es einmal so. Als Ihr Widersacher sich überlegt hat, wie er Ihnen Ärger oder Schaden zufügen konnte, hat er doch nachdenken müssen, wie er das am Geschicktesten anstellen kann.
Dadurch hat er eine Menge negativer Energie, angereichert mit vielen negativen Emotionen, in seinem eigenen Körper aufgebaut.
Und das soll schadlos an ihm vorüber gegangen sein?
Nie und nimmer!Ärger
Diese negative Energie „frisst“ an seinem eigenen Körper und „zerfleischt“ ihn.
Bildlich gesprochen, kann man auch sagen: „In jeder Giftspritze bleiben Rückstände, die sie zerfressen.“
Oder anders ausgedrückt: „Da trinkt jemand Gift, in der Hoffnung, dass jemand anderes daran stirbt.“
Ist doch verrückt. Oder?
Stellen Sie sich nur einmal vor, wie es auf den Verursacher wirken muss, wenn dieser erkennt, dass Sie seine Absicht ins Leere laufen lassen und Sie sich nicht über seine schäbigen Absichten ärgern.

Wer verursacht den Ärger?

Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass ich immer von Ihrem (!) Ärger geschrieben habe?
Wenn die negative Absicht Ihres Kontrahenten fruchtet, ist es doch letzten Endes so, dass Sie sich selbst, bewusst oder unbewusst, entschieden haben, sich zu ärgern.
Es ist Ihr Ärger!
Und je länger Sie ihn mit sich herumtragen, umso länger wirkt die zuvor schon erwähnte, negative Energie, auch in Ihrem Körper.
Versuchen Sie doch stattdessen, ihm zu verzeihen. Das ist natürlich manchmal leichter geschrieben als getan.
Sie haben aber gar keine andere Möglichkeit, wenn der Auslöser ins Leere laufen soll.
Überlegen Sie doch einmal, warum Ihr Kontrahent zu diesem Mittel greifen musste, sofern er es mit Absicht ausgeführt hat.
Kann er Ihnen dann nicht unter Umständen sogar leidtun?
Im Grunde genommen, streben wir doch alle nach Glück, Harmonie und Zufriedenheit. Und wenn dann jemand zu Mitteln greifen muss, die dem widersprechen, steckt dahinter doch auch eine große Portion Unfähigkeit.
Es ist sein persönliches Unvermögen, seine eigenen Ziele so zu erreichen, dass bei allen Beteiligten Glück, Harmonie und Zufriedenheit gewahrt bleiben.
Also eine echte Win- Win-Situation entsteht.

Kann man den Ärger auch als Fingerzeig verstehen?

Wenn jemand durch sein Verhalten bei Ihnen Ärger auslöst, dann hat das doch auch einen Grund, der bei Ihnen persönlich vorhanden ist.
Das bedeutet, dass jemand einen wunden Punkt oder zumindest eine Schwachstelle bei Ihnen erwischt hat, die Sie verletzt.
Letzten Endes kann Sie eine Verletzung nur dann treffen, wenn Sie eine geeignete „Zielscheibe“ dafür abgeben.
Zeigt der Kontrahent Ihnen dadurch nicht auch auf, wo sich Ihre Schwachstellen befinden? Wenn Sie keine Resonanz zeigen würden, gäbe es auch keinen Ärger. Sämtliche Versuche dazu, würden umgehend eingestellt.
Also kann man seinen Gegenpart doch auch als seinen Trainer oder Coach betrachten. Er oder sie zeigt Ihnen auf, wo Ihre Chancen zur Verbesserung liegen. Das ist doch großartig. Dafür gibt es doch nur eine Möglichkeit und die heißt Dankbarkeit.
Und wo Dankbarkeit ist, kann niemals Ärger sein.

 

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