Posts Tagged ‘Betreuungsverfügung’

Wir lesen und hören es immer wieder.

Nicht nur alte Menschen können von einer Sekunde auf die andere in Situationen geraten, die das weitere Leben grundlegend verändern.
Unfälle, Schlaganfälle etc., die Beispiele der Komikerin Gaby Kösters und der Sportmoderatorin Monika Lierhaus sind sicherlich noch im Gedächtnis, denn sie wurden in den Medien ausführlich geschildert.
Diese Beispiele zeigen auf, dass es eben nicht nur Menschen im fortgeschrittenen Alter treffen kann.

Einerseits ist es ein Segen, dass der medizinische und medizintechnische Fortschritt die Überlebens- und Heilungschancen bei schweren Erkrankungen oder bei Unfällen erhöht. Andererseits haben jedoch viele Menschen Angst davor, dass durch die moderne Apparatemedizin die Leidens- oder Sterbezeit ungewollter maßen verlängert wird.

Es ist ein Grundrecht jedes Menschen, zu entscheiden, ob und welche medizinische Maßnahmen für ihn ergriffen werden sollen.
Nur was ist, wenn Sie diese Entscheidung nicht mehr selbst treffen können?
Oft sind die betroffenen Angehörigen in solchen Situationen überfordert, weil sie nicht wissen, was der Patient tatsächlich gewollt hätte.
Die Ärzte brauchen jedoch die Entscheidung der Betroffenen, um handeln zu können. Manchmal sogar sehr schnell. Deshalb kommt niemand, der Verantwortung für sein Leben übernimmt, um eine Patientenverfügung herum.

Aber auch nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus kann es Situationen geben, in denen die weitere Betreuung geregelt sein muss. Wenn durch schwere psychische oder körperliche Behinderungen der Betroffene auf fremde Hilfe angewiesen ist.

Oftmals betrifft dieses eben nicht nur ältere Menschen und deshalb ist es ratsam, bereits in jungen Jahren bewusst vorsorgende Regelungen zu treffen. Auch dieses nicht gerade angenehme Thema der Betreuungsverfügung, gehört zu einer ganzheitlichen erfolgReichen Lebensgestaltung, denn das Leben beinhaltet nun einmal immer Chancen und Risiken.

Im Internet gibt es einige Seiten, die Ihnen Hilfestellungen liefern, um für Ihre ganz individuelle Situation Ihre persönliche Betreuungsverfügung oder Ihre Patientenverfügung privatschriftlich zu formulieren. Wer ganz sicher gehen möchte, kann natürlich solche Verfügungen auch notariell beurkunden lassen.
Wenn größere Geld- oder Sachvermögen „im Spiel“ sind, würde ich letzteres immer empfehlen.

Natürlich wünsche ich allen meinen Lesern, dass die einmal erstellte Patienten- bzw. Betreuungsverfügung, nach dem Erstellen, für immer ungenutzt im Aktenschrank „verschwindet“.

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