Posts Tagged ‘Denken’

Wenn alles im Leben seinen normalen Gang geht, schaltet das Hirn meist auf Autopilot. Die Ereignisse wiederholen sich, Business as usual, alles ist im Lot.
Wenn dann etwas Ungewöhnliches passiert, versuchen wir uns von jetzt auf gleich, fieberhaft zu konzentrieren – aber die Gedanken fahren Achterbahn.
Nichts geht mehr seinen gewohnten Weg – Chaos.

So etwas kann bei positiven, wie bei negativen Veränderungen, geschehen.
Der Eine oder Andere mag sich noch daran erinnern, als er frisch verliebt war. Da dachten Sie den ganzen Tag an das „Objekt der Begierde“. Sie bekamen den Kopf kaum noch frei und konnten sich auf nichts anderes 100-prozentig konzentrieren. Die Welt erschien in den rosarotesten Farben.

Leider passiert das auch bei umgekehrten Situationen, wie z.B. dem Verlust einer Partnerin bzw. eines Partners, bei Verlust der Arbeitsstelle oder anderer Dinge, die einem wichtig sind.
Unser Gehirn läuft auf Autopilot und wir sind wie gelähmt.Navi1

Das Gehirn leistet Schwerstarbeit und mutiert zum psychischen Chemiebaukasten, ja, es scheint sich ein undefinierbares „Kunterbunt“ unter der Schädeldecke zu sammeln, das sich in einem tiefen Dunkel ausweglos verliert.

Positiv Denken lernen

Damit Sie solche, vor allen Dingen negative, Ereignisse nicht völlig aus der Bahn werfen, gibt es nur eine Möglichkeit. Und die heißt, das eigene Unterbewusstsein auf positives Denken auszurichten. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern benötigt Zeit.

Ich vergleiche diesen Prozess immer mit dem Erlernen einer Fremdsprache. Da kommt auch niemand auf die Idee, dass er nach ein paar Stunden Unterricht oder Lesen eines Buches, diese neue Sprache beherrscht.
Im Gegenteil beherrscht man eine fremde Sprache erst nach jahrelangem Üben und Vokabellernen.

Denken ist ebenso innerliches Sprechen, das wir uns über Jahrzehnte angewöhnt haben. Diese innere Sprache muss „neu“ erlernt werden. Wir haben uns in unserer normalen Umgangssprache Satzketten angewöhnt, die wir bei allen möglichen, passenden wie unpassenden Situationen, verwenden. Auch das geschieht manchmal per Autopilot. Viele gute Verkäufer kennen das und nutzen z. B. erfolgreiche Verkaufsargumente immer wieder.

Um sein inneres Denken langfristig umzustellen, muss man sich über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar ein Leben lang, mit Gedankenhygiene beschäftigen.

Dazu ein paar Tipps:

  • Negative Ereignisse aus dem Bewusstsein verdrängen und gegen positive austauschen.
    Niemand kann sich gegen negative Gedanken wehren, jedoch kann jeder die Gedanken gegen positive austauschen.
  • Fernseh- Rundfunk- und Zeitungsnachrichten auf ein Minimum reduzieren.
    Die sind meist negativ und haben zudem oft auch keinen Informationswert.
    Oder interessiert es Sie, wenn ein Mensch in Pakistan vom Zug gefallen ist? Besonders wenn die negativen Nachrichten mit Bildern unterlegt sind, graben sie sich besonders tief in das Unterbewusstsein ein.
  • Aufbauende Literatur lesen
  • DVD, Filme oder Hörbücher mit positiven Inhalten konsumieren

Wiederholungen sind nützlich

Dabei sind Wiederholungen identischer Inhalte durchaus sinnvoll.
Sie können nämlich kein Buch zweimal lesen, es sei denn, Sie hätten sich in der Zwischenzeit persönlich in keinster Weise weiterentwickelt.
Sie sind allerdings nach einer gewissen Zeit – mit Sicherheit – nicht mehr derselbe Mensch.
Selbst wenn Sie sich nicht verändert hätten, wäre Ihre Umweltsituation nicht mehr dieselbe.

Deshalb sagen Sie niemals: „Kenne ich schon.“, ohne sich gleichzeitig zu fragen, ob Sie die wiederholte Erkenntnis tatsächlich regelmäßig umsetzen.

Kennen heißt noch lange nicht, verstanden.

Verstanden heißt noch lange nicht, können

Können heißt noch lange nicht, tun.

Tun heißt noch lange nicht, regelmäßig tun.

Thorsten Havener zeigt in seinem gut zu lesenden, informativen zweiten Buch mit dem Titel: „Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten“, auf gut lesbare Art, wie unser Denken in Alltagssituationen funktioniert. Für Neueinsteiger liefern seine Methoden und praktischen Anregungen extrem nützliche Hilfen, um im eigenen Denken freier zu werden, und die Lebensqualität kontinuierlich zu verbessern.
Alltägliche Situationen, die vom Wesentlichen ablenken, werden punktgenau beschrieben. Dadurch lernt der Leser, die eigenen Reaktionen darauf besser zu verstehen. Er wird zum Nachdenken angeregt, und die wirkliche Wirklichkeit zu begreifen. Wenn man dies erkennt, sieht man die Welt tatsächlich mit anderen Augen.
Die einzelnen Übungen sind in nachvollziehbarer Form erklärt, leicht umzusetzen und vor allem, es werden auch ihre Hintergründe erläutert.
Die Resultate sind teilweise höchst erstaunlich. Daher ist das Buch, ebenso wie das erste, sehr zu empfehlen

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung zu diesem Thema hier als Kommentar auch Anderen zugänglich machen. Danke

Solche Leute kennen Sie sicherlich auch.

Wenn Sie sich mit denen über andere Mitmenschen, z. B. Kolleginnen und Kollegen unterhalten, dann lassen sie kein gutes Haar an ihnen. Oftmals nehmen sie es dann auch mit der Wahrheit nicht sonderlich genau oder nähren frohen Mutes, jedes erdenkliche Gerücht. Beteiligen oder fördern bereitwillig schlimmstes Mobbing, bis hin zur nervlichen Zerstörung des Anderen.

Wissentlich werden häufig Themen ausgewalzt, um den oder die Dritte zu diffamieren, und um Ihr / Ihm Schaden zuzufügen.

Was diese „lieben“ Zeitgenossen dabei übersehen, ist, dass Sie sich durch solches Gerede letzten Endes selbst mehr schaden, als der „Zielperson“.

„Von der Art des Denkens hängt alles ab.
Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen.
Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres“

(Buddha)

Ich möchte, diese Art zu reden, mit einer Giftspritze vergleichen. Auch in dieser bleiben nach jedem Einsatz Rückstände zurück, die langfristig das Gehäuse zerfressen.

Eine Person, die „Gift“ – in welche Richtung auch immer – „versprüht“, vergiftet sich auf die Dauer selbst. Sie weiß schließlich am besten, welche Absichten hinter ihrem Gerede stecken. Welche Boshaftigkeit das Ziel ist.
Durch das Abspeichern der negativen Energien, entstehen dann häufig gravierende Krankheiten. Auch wenn der Zusammenhang oft nicht auf Anhieb gesehen wird.

Mir kommt das oft so vor, als wenn diese Personen Gift trinken und hoffen, dass der Andere daran stirbt.Magnet attracts the spheres

Denken Sie einmal darüber nach. Ich könnte auf Anhieb mehrere Personen benennen, die sich so „ihr Grab geschaufelt haben“.

Was ebenso nicht bedacht wird, ist das Gesetz der Resonanz, das hier auch mit Sicherheit wirkt.

Gleiches zieht Gleiches an.
Die Person, die solche schäbigen Gedanken „aussendet“, zieht unweigerlich auch andere Personen in ihr Umfeld, die irgendwann ebenso mit ihr verfahren.

Der Herrgott straft eben auf seine Art.

Deshalb kann die Empfehlung nur lauten:

  • über andere Menschen grundsätzlich nur Gutes zu verbreiten.
  • Niemandem Schaden zuzufügen,
  • sich aus allen negativen Gesprächen heraus zu halten und
  • Nutzen bieten, wo immer sich Gelegenheit bietet.

Denn auch dann wirkt das Gesetz der Resonanz, allerdings mit positiven Auswirkungen.

Partnerprogramme für Sie
belboon Partnerprogramm-Netzwerk