Posts Tagged ‘Tagesplanung’

Es gibt immer wieder Menschen, die scheinbar sehr viel Zeit haben und außerdem noch viel schaffen. Ebenso häufig jedoch, gibt es das genaue Gegenteil. Menschen, die vorne und hinten mit ihrer Zeit nicht auskommen, die sich regelmäßig verzetteln. Sie machen tagaus und tagein einen gehetzten Eindruck und kommen scheinbar nie zur Ruhe.
Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man einige Regeln beachtet, die für eine gelungene Tagesplanung unerlässlich sind.

  1. Oberstes Gebot ist die Schriftlichkeit

Notieren Sie alle Ihre Vorhaben, am besten mit Bleistift, in Ihren Kalender. Besser noch in Ihr Zeitplanbuch.
Mit Bleistift, weil Sie dann radieren können und das Bild sauber, ordentlich und motivierend bleibt.
Notieren Sie alles, Ihre Termine und Ihre Aufgaben. Dadurch behalten Sie zu jeder Zeit die Übersicht über Ihre Vorhaben und können Prioritäten setzen.
Ich selbst bevorzuge nach wie vor die Papierform.
Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Tagesplanung jedoch auch auf Ihrem Computer und Smartphone machen. Wichtig ist in diesen Fällen allerdings, dass die Systeme vernetzt sind, damit Sie, egal welches Medium Sie gerade verwenden, immer auf dem aktuellen Stand sind.

  1. Planen Sie Ihren nächsten Arbeitstag immer am Ende eines Arbeitstages

Das hat zwei gewaltige Vorteile, einerseits dass Sie möglicherweise noch Hilfsmittel beschaffen können und andererseits, dass Sie Ihr Unterbewusstsein aktivieren. Das kann sich dann unbewusst, die ganze Nacht mit Ihren Aufgaben auseinandersetzen und entsprechende Lösungsansätze „liefern“. Außerdem schläft es sich auch wesentlich besser, wenn Sie wissen, dass Sie den nächsten Tag gut und stressfrei bewältigen werden.

  1. Kalkulieren Sie den Zeitbedarf und setzen Sie Begrenzungen

Jedes Budget, so auch das Zeitbudget, muss taxiert werden. Es besteht immer wieder die Versuchung, sich für die einzelnen Tage zu viel vorzunehmen. Dem können Sie vorbeugen, wenn Sie den jeweiligen Zeitbedarf grob abschätzen oder die Zeit für Aufgaben limitieren. Sie können sich noch so sehr anstrengen, irgendwann ist auch Ihr längster Arbeitstag vorüber, und was nicht ins Zeitbudget passt, kann nicht erledigt werden.
Es belasten Sie die Aufgaben, die Sie nicht schaffen, nicht jene, die Sie erledigen.Terminkalender

  1. Erhalten Sie sich Zeitreserven

Je nach Beruf, sollten Sie nicht den gesamten Tag vollständig verplanen, sondern Reserven für Unvorhergesehenes lassen. Alle Experten raten 30 bis 50 Prozent als Zeitpuffer einzukalkulieren. Wie groß der Puffer in Ihrem speziellen Fall sein sollte, müssen Sie allerdings selbst austesten.

  1. Fröhlich sollten Sie Ihre Tage beginnen und beenden

Sie können Ihrem Leben nicht mehr Tage, jedoch Ihren Tagen mehr Leben geben. Deshalb planen Sie für jeden Tag etwas ein, was Ihnen wirkliche Freude bereitet. Auch die ausdrückliche Beachtung eines der sieben Lebensbereiche, die ich an anderer Stelle immer wieder erwähne, kann ein solcher Höhepunkt sein.

  1. Führen Sie ein Glückstagebuch

Jeder von uns erlebt jeden Tag Dinge, die gut laufen und die einem Freude bereiten.
Leider geht man häufig darüber hinweg und nimmt sie als selbstverständlich hin. Sie sind jedoch nicht selbstverständlich und sollten festgehalten werden. Machen Sie es sich zur Angewohnheit, jeden Tag drei Dinge in einem schönen Buch zu notieren, die Ihnen wirklich Glücksgefühle verursacht haben. Sie werden sich wundern, wie das auf Ihre Stimmung wirkt.

  1. Planen Sie Erholungspausen ein

Kein Mensch kann 8 oder 9 Stunden am Tag ununterbrochen konzentriert arbeiten, Deshalb planen Sie Erholungsphasen ein.
Ein kurzes Schwänzchen mit Kollegen oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause laden den „Motor“ wieder auf und Sie können anschließend viel besser weiterarbeiten.

  1. Machen Sie Ihre Tagesplanung immer

Unter immer verstehe ich wirklich immer. Das heißt auch in Zeiten, in denen wenig Arbeit anfällt und auch im Urlaub. Was sich zunächst etwas übertrieben anhört, hat aber einen psychologischen Hintergrund. Es geht darum, sich diese strukturierte Arbeitsweise fest als Gewohnheit in den Tagesablauf „einzubrennen“. So werden Sie, in Zeiten mit hoher Arbeitsbelastung, völlig selbstverständlich zu diesem Arbeitsinstrument greifen und dadurch Struktur in Ihre Arbeitsabläufe bringen.

 

 

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